Nachdem schon der erste und zweite Hackathon sehr erfolgreich von den beteiligten Personen gestaltet und großartige Ergebnisse am Ende der zwei Tage präsentiert wurden, fand der dritte Hackathon am 10. und 11. Juli statt. Während die vorherigen Hackathons aufgrund von Corona vor allem als Online-Veranstaltungen ausgelegt waren, fand der dritte Hackathon vornehmlich in Präsenz statt. Einige wenige KollegInnen waren auch als Remote-TeilnehmerInnen dabei. Um das Event inklusiv zu gestalten, wurden alle Formate so ausgestaltet, dass sie auch in Remote wahrgenommen werden konnten.

Direkt zu Beginn der Veranstaltung waren die TeilnehmerInnen gefordert: Damit sich alle TeilnehmerInnen kennenlernen konnten, musste jede Person sich und den KollegInnen vorstellen, der als Zweitletzter an der Reihe war. Die Reihenfolge, in der die TeilnehmerInnen aufgerufen wurden, war dabei zufällig. Alle TeilnehmerInnen haben fokussiert zugehört, weil sie jederzeit bereit sein mussten, um sich und ihre Hackathon-MitstreiterInnen vorzustellen.

Nach dieser spielerischen Einführung in den Hackathon, wurden die verschiedenen Themen präsentiert. Die sogenannten Themenpaten gaben den TeilnehmerInnen einen tieferen Einblick in die mögliche Aufgabe und taten alles, um das Feuer für ihr Thema zu entfachen und für ihre Idee zu gewinnen.

Es wurden drei Themen ausgewählt:

  • Eine Softwarelösung, zur Planung und Steuerung der Kapazitäten von Mitarbeitern in Projekten.
  • Eine Applikation, welche PPI bei der nächsten Gesundheits-Challenge im Unternehmen unterstützt.
  • Eine Anwendung, mit der die Mitarbeiter lernen können, Feedback zu geben und die Möglichkeit haben, von einer beliebigen Person aus dem Unternehmen Feedback zu bekommen oder dieser Person Feedback zu geben.

Im Anschluss ging es dann für alle TeilnehmerInnen los. Alle MitgliederInnen fanden sich in ihren Teams zusammen und begannen an ihrer Lösung zu arbeiten. Mit Passion und Zielstrebigkeit erarbeiteten sie erste Entwürfe und Skizzen, die die Entwicklung strukturieren sollten. Beim Abendessen wurde sich über die erarbeiteten Fortschritte und Herausforderungen ausgetauscht, gleichzeitig war es aber auch die Möglichkeit mit KollegInnen in Kontakt zu kommen, mit denen man bisher noch keine oder nur flüchtige Bekanntschaft gemacht hatte.

Auch wenn die zwei Tage vor allem von der gemeinsamen Arbeit an einem Projekt geprägt sind, bietet der Hackathon auch genügend Möglichkeiten, für einen kurzen „Schnack“ an der Kaffeemaschine oder einen netten Plausch auf der Dachterrasse mit Blick auf Hamburg, um bereichsübergreifend besser kennenzulernen.  

Nach dem Abendessen wurde noch bis in die frühen Morgenstunden weiter programmiert, um am nächsten Tag das bestmögliche Ergebnis zu präsentieren. Zwar war der Wettbewerbsgedanke auch ausgeprägt, jedoch überlagerte er nicht die Hilfsbereitschaft – auch über Teamgrenzen hinweg. So gab es immer wieder Situationen, wo Personen geholfen haben Blocker in anderen Teams wegzuräumen – insbesondere hierfür möchten wir neben der großen Leidenschaft und den super Ergebnissen unseren Respekt gegenüber allen Teilnehmern aussprechen.

Am Samstag gab es zum Mittag als letzte Stärkung nochmal – stereotypen-konform – Pizza, bevor es dann um 17:00 Uhr zum Showdown kam. Es versammelten sich alle TeilnehmerInnen, ZuschauerInnen, das Orga-Team, die Jury – vor Ort und Remote – zur Abschlusspräsentation und Siegerehrung des Gewinnerteams. Nachdem unser Vorstand als Losfee die Reihenfolge gezogen hat, waren die Teams an der Reihe. Alle waren gespannt und staunten über die Ergebnisse, die die Teams erreicht haben – dabei war es interessant zu sehen, dass die Teams auch unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt hatten, von durchdachter Architektur und technischen Erweiterbarkeit, über sehr ansprechende User Experience bis hin zu einer ausgereiften Vision für die fachliche Weiterentwicklung und das Nutzungspotential. Für alle Teilnehmer gab es aber ein Souvenir, was an die intensiven 2 Tage erinnern soll, doch welches Team den Hauptpreis mitnehmen würde (Pokal, Essensgutscheine sowie das Budget die Idee weiterzuentwickeln) musste die Jury entscheiden. Nach 15-minütiger Beratung stand das Ergebnis fest und so durfte das Team “GoFitter”, die sich mit der App für die Gesundheits-Challenge beschäftigt haben, den Pokal in die Höhe strecken. Im Anschluss wurde noch das ein oder andere Kaltgetränk auf der Dachterrasse genossen – man sah auch müde, aber vor allem zufriedene und stolze Gesichter.

Für das Orga-Team gilt: nach dem Hackathon ist vor dem Hackathon. So laufen auch schon aktuell die Vorbereitungen für die nächste Runde. Berücksichtigung findet dabei auch das Feedback der TeilnehmerInnen, sodass die Veranstaltung auch in der nächsten Iteration im Jahr 2023 den TeilnehmerInnen mindestens genau so viel Spaß macht wie bei der letzten Ausgabe!

Bis dahin – bleibt sauber!

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